Wieso eigentlich zweisprachig?

Von Dr. Claudia Rapp, Vorständin

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass wir versuchen, unseren Webauftritt und die Kommunikation auf Social Media von Anfang an zweisprachig zu gestalten – Deutsch und Englisch. Warum machen wir das?

Dafür gibt es mehrere Gründe, die ich als Initiatorin der MetropolCon darlegen möchte:

Die Idee, selbst eine Con auf die Beine zu stellen, entsprang den vielen inspirierenden Gesprächen auf der britischen Eastercon 2019, Ytterbium. Nach meiner Rückkehr aus London fing ich an, den Gedanken, eventuell eine Eurocon nach Berlin zu holen, allen mitzuteilen, die gewillt waren, mir zuzuhören. Der Blick ging also von den ersten Überlegungen an in Richtung Europa, und dass wir (auch) auf Englisch kommunizieren müssen, war damit klar. Die Erkenntnis, dass wir womöglich „kleiner“ anfangen und erst einmal überhaupt eine neue Con in Berlin „ausprobieren“ sollten, kam erst danach.

Vision und Konzept dieser Con, die wir uns dann doch gar nicht so klein vorstellen – wir peilen momentan 700 Teilnehmende an – haben sich in den Brainstormings und Besprechungen des Vereins/Organisationsteams entwickelt, aber der Aspekt der Offenheit nach ganz Europa (und darüber hinaus), der Zugänglichkeit auch für Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist geblieben.

Wir glauben, dass es nur bereichernd sein kann, wenn unsere Teilnehmer:innen und Beitragenden von überallher kommen: Es gibt so viel zu entdecken, und im Idealfall entstehen auf einer solchen Con Freundschaften und Kooperationen über alle Unterschiede und Grenzen hinweg – auch sprachliche und nationale.   

Dann ist da Berlin, die Metropole unserer MetropolCon, eine multikulturelle Stadt voller Menschen mit Migrationshintergrund, Expats, Austauschstudierender und so weiter. In vielen Lokalen, Dienstleistungsbereichen oder bei Events hörst du hier auch im Alltag mehr Englisch (und andere Sprachen) als Deutsch. Es passt einfach zu Berlin, wenn eine vielfältige Veranstaltung, die Austausch und Inspiration fördern möchte, auch einen Teil des Programms in englischer Sprache anbietet. Und zu unserer Vision von Diversität und Inklusion passt es auch.

Sollten sich im Übrigen Interessierte und Beitragende finden, die Programmpunkte in anderen Sprachen beisteuern oder besuchen möchten, sind wir auch hier für Vorschläge offen.

Zuletzt noch eine Anmerkung: Tendenziell sind die englischen Texte auf Webseite und Social Media im amerikanischen Englisch verfasst, auch wenn es Ausnahmen geben kann, da hier ja mehrere Heinzelmännchen/-mädchen werkeln. Für mich gilt schlicht: Ich habe mein Uni-Austauschjahr in den USA verbracht, eine englischsprachige Doktorarbeit in der Amerikanistik verfasst, und auch meine Tätigkeit als Übersetzerin findet fast ausschließlich im amerikanischen Englisch statt. Und ich fühle mit darin einfach zu Hause. 

Sollte dir auffallen, dass Informationen auf Englisch fehlen bzw. fehlerhaft sind, freue ich mich über dein Feedback an claudia.rapp@metropolcon.eu   

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