Hier stellen wir euch unsere Empfehlungen für Berlin vor. Museen, schöne und schräge Orte, die Highlights der Hauptstadt. Die „großen“ Sehenswürdigkeiten sind ja überall im Internet zu finden, also beschränken wir uns auf einige wenige Tipps, von denen wir glauben, das wäre was für euch. (Stand: Februar 2026)
- Den Anfang macht das Deutsche Technikmuseum. Der markante Bau nahe Gleisdreieck ist kaum zu verfehlen, denn auf dem Dach parkt ein Flugzeug, genauer gesagt, ein Rosinenbomber.
- In einem der sogenannten Arbeiterpaläste oder Stalinbauten an der Karl-Marx-Allee befindet sich das Computerspielemuseum, das sich seit nunmehr fast 25 Jahren der digitalen Spielekultur widmet und vom Klassiker bis zu den neusten Entwicklungen eine Riesenmenge an Hard- und Software zum Bestaunen, Erinnern und Spiele bereithält. Wer frühzeitig anreist, kann vielleicht noch die Sonderausstellung „Cold War Games“ erleben, die gemeinsam mit dem Alliiertenmuseum realisiert wurde, gratis zu sehen ist und leider nur bis 30.6.2026 geht.
- Im Babylon Kino wird regelmäßig Metropolis gezeigt – mit Orchesterbegleitung! Tipp: Kurz vor der Con nochmal die Spielzeiten checken, aber die Chancen stehen gut, dass dies eine Möglichkeit für euren Sonntagabend wird …
- Ein Stück weiter außerhalb, nämlich in Potsdam, wartet der Filmpark Babelsberg mit historischen Filmkulissen und mehr. Potsdam hat außerdem das Schloss Sansoucci zu bieten und ist eigentlich eine eigene Reise wert – Aaaaah!
- Für warme Tage empfehlen wir euch das Badeschiff, ein schwimmendes Schwimmbad in der Spree! Von hier aus eröffnet sich ein einzigartiger Panoramablick auf die Spree, die Oberbaumbrücke und den Fernsehturm. Neben dem Badebetrieb hat sich das Strand-Areal rund um das Badeschiff zum urbanen Erholungsgebiet entwickelt. Das Rahmenprogramm ist vielseitig und bietet den Besuchenden nicht nur Zerstreuung, sondern auch Erholung. Das Badeschiff ist für viele Berliner*innen zu einem Anlaufpunkt zu jeder Tageszeit geworden.
- In Berlin Mitte gibt es das kleine, aber feine David Hasselhoff Museum. Der Schauspieler und Sänger war in Deutschland zweitweise bekannter als in den USA und sorgte mit seinem legendären Silvester-Auftritt im Jahre 1989 an der Berliner Mauer in Ost und West für echte Furore. Neben dem absurd anmutenden Wandbild und einer Reihe Porträts können hier einmalige Ausstellungsstücke aus den Serien „Knight Rider“ und „Baywatch“ bestaunt werden. Wer eher auf Haudrauf steht, kann alternativ das Bud Spencer Museum besuchen und sich unter anderem im Revolverduell versuchen.
- Berlin verfügt über eine ganze Reihe ausgefallener, sehenswerter Bars, einige davon auch mit SF- oder Fantasy-Bezug. Und für eine europäische Großstadt in den meisten Fällen ohne Horror-Preise. Die Zyankali Bar, die sich selbst als Institut für Unterhaltungschemie bezeichnet, ist ebenso einen Umweg wert wie die 12 Grad Aetherloge in Friedrichshain – nur echt mit Steampunk-Ästhetik! Beide gelten übrigens auch als Geheimtipps für Absinth-Fans. Dann wäre das noch eine Alice-im-Wunderland-Bar und und und. Allein in „unserem“ Bezirk Wedding habt ihr wirklich die Qual der Wahl. Und wer die zweimal nacheinander ausgezeichnete „Beste Bar im DACH-Raum“ mit der ersten weiblichen „Besten Bartenderin“ des Jahres sucht, wird in der Green Door fündig. Dort gibt es übrigens auch eine tolle Auswahl an alkoholfreien Drinks!
